Photo: Frank Hellenkamp
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Photo: Frank Hellenkamp
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Shir/ E.Ankri

We sail Away/ E.Alony

Happy/ E.Alony

Ani/ E.Alony

I had a king/ J.Mitchell

Rise/ E.Alony, O.Leicht

Efrat Alony A Kit For Mending Thoughts

Efrat Alony, Oliver Leicht und Frank Wingold

„Mich beschäftigen Gegensätze und Kontraste, weil dadurch Gefühle und Stimmungen noch intensiver werden.“

Efrat Alony


Für die Sängerin, Texterin, Komponistin und Bandleaderin Efrat Alony ist längst jede Schublade zu klein: Grenzgänge und Gratwanderungen sind es, mit denen Alony sich von der Masse der Jazzsängerinnen abhebt. „Ich liebe Herausforderungen“, erklärt sie, „um daraus zu lernen und an meine Grenzen zu kommen. Denn Grenzen sind nicht starr und fest, sondern verschiebbar.“ Als Musikerin kennt sie keinen musikalischen Stillstand. Nun lotet sie in einem neuen Projekt, das schlicht ihren Namen trägt, insbesondere die tiefsten Tiefen ihrer Stimme aus und bedient zudem alle Tasteninstrumente und Teile des elektronischen Instrumentariums selbst. Im Trio mit ihren zwei Mitmusikern Oliver Leicht und Frank Wingold an Klarinette und Gitarre eröffnen sich so ganz neue experi- mentelle Dimensionen.


„Unfrisierbar. Die israelische Sängerin Efrat Alony verwirrt mit Stimme, Schönheit und Verstand. (...) Ihre Timbre verführt uns nach Strich und Faden – zum Zuhören.“

Tom R. Schulz, Die Zeit 2006


Efrat Alony betritt mit ihrem Album „A Kit For Mending Thoughts“ erneut spannende Territorien, erfindet dabei das Rad der Interpretation bekannter Songs tatsächlich neu, hat dazu selbstverständlich auch eine Reihe eigener, den Hörer fordern- der Songs im Gepäck ... Und von wegen fordern – Efrat Alony ist unbequem, macht es dem Publikum nicht leicht, den verschlungenen Wegen durch ihr ureigenes musikalisches Labyrinth zu folgen.


„Efrat Alony liebt die Freiheit des Jazz, sich eigentlich überall zu bedienen ...“

Johannes Kaiser, Norddeutscher Rundfunk- NDR-Kultur 2009


Zentrum der Musik ist eine musikalische Dreieinigkeit aus Stimme, Klarinette und Gitarre. Von Alony selbst sparsam gespielte Keyboards und der Einsatz elektronischer Effekte und Verfremdungen erweitern die Klangpalette der Basis außerordentlich, die Alony, Leicht und Wingold bilden. Alonys Stimme muss in diesem Kontext, auch wenn sie sinntragend das Wort einsetzt, ebenfalls als Instrument begriffen werden. Eines, das Efrat Alony ungewöhnlich gut und vielseitig beherrscht – dabei lässt sie sich durch nichts irritieren, hält bei jeder noch so brachialen oder querschießenden Lautäußerung von Gitarre oder Klarinette dagegen, steht inmitten der aufschäumenden Musik – nicht als statisch ruhender Fels in der Brandung, sondern als der antreibende Sturm. Doug Ramsey (Artsjournal) hat alles vielleicht am Schönsten beschrieben: „I'm not sure that there is a category for what Alony does. I'm not sure that there should be. Call it music.“


Efrat Alony – vocals, keys, electronics, toys

Oliver Leicht – clarinets, electronics

Frank Wingold – guitars


(guest on three album tracks: Julian Sartorius – drums, percussions, calimba)


Efrat Alony

Efrat Alony

Efrat Alony

Geheimnisvolle Schattierungen, detailscharfe Kontraste und traumverlorene, eindringliche Stimmungen

"Geheimnisvolle Schattierungen, detailscharfe Kontraste und traumverlorene, eindringliche Stimmungen" erwarten den Hörer von Efrat Alony in ihrem Klangkosmos der "ausgefeilten Töne", schreibt Norbert Krampf in der FAZ. Eine eigene kostbare Welt aus Elementen von Folk, Electro Musik und der Freiheit des Jazz verbindet sie auf magische Weise mit dichten, poetischen Texten: So leuchtet Alony in geheimnisvolle Abgründe des Gefühls, schwebt schmetterlingshaft in glockenklare Höhen und entfaltet mit ihrer enormen Spannweite fast symphonische Klangwelten. Denn "genauso schnell, genauso facettenreich wie ihre Persönlichkeit ist auch ihre Musik" (Carsten Beyer, Deutschlandradio)  

 

Die preisgekrönte israelische Sängerin Efrat Alony gehört inzwischen zu den wichtigsten Stimmen des deutschen Jazz.

Als Feature- Vokalistin und Komponistin trat sie beim Sunday Night Orchestra, mit dem Ed Partyka Jazz Orchestra, dem Jazz Orchestra Concertgebouw Amsterdam oder mit der Bigband des Hessischen Rundfunks auf. 2010 nominierte sie die Jury für den “BMW Welt Jazz Award” und 2014 gewann Alony den "Deutschen Musikautorenpreis" im Bereich Jazz-Komposition. 2009 gewann sie den “Nürnberger Nachrichten Internationalen Jazz Preis”. Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Künstlerin ist sie seit 2009 als Professorin für Jazz-Gesang an der Hochschule der Künste in Bern tätig. Mit ihrem Trio ALONY gilt sie als eines der "herausragendsten Ensembles der internationalen Singer- und Songwriter-Szene“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2010).

Als Tochter irakischer Einwanderer in Haifa geboren, wuchs Efrat Alony in Israel auf. Dort begann sie ihr Studium in Komposition und Gesang, das sie später in den USA, am renommierten Berklee College of Music in Boston fortsetzte und in Berlin, an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“, abschloss.

Sie arbeitet zudem als musikalische Leiterin und Vokal-Trainerin für diverse Theaterproduktionen u.a mit dem renommierten amerikanischen Regisseur Robert Wilson.

Zu den weiteren Erfolgen ihrer Laufbahn zählen der Jazz Performance Preis der Karl-Hofer- Gesellschaft Berlin 2006 und die Jazz-Förderung des Berliner Senat 2008 und 2010.

Oliver Leicht

Oliver Leicht

Oliver Leicht

Seit ca. 20 Jahren ist der Saxophonist und Klarinettist Oliver Leicht auf den Bühnen und in den Studios dieser Welt unterwegs. Nach der teilweise klassischen Ausbildung an den Musikhochschulen in Mannheim und Köln sowie dem Landes- jugendjazzorchester Hessen und dem Bundesjugendjazzorchester spielt er heute unter anderem mit den folgenden Bands: Peter Herbolzheimer ́s RC & B, Bob Brookmeyer ́s New Art Orchestra, [re:jazz] und seinen eigenen Projekten Oliver Leicht [Acht.] und Herrenrunde. Seit 2005 ist er darüber hinaus Mitglied der Big Band des Hessischen Rundfunks und auch verstärkt als Komponist und Arrangeur tätig. Von den unzähligen CD ́s dieser und anderer Ensembles seien die letzten Veröffentlichungen unter eigenem Namen besonders hervorgehoben: Das Quartett „Herrenrunde“ feat. Ack Van Rooyen, sowie das Oktett [Acht.] mit seiner mittlerweile zweiten CD „Räume“, beide erschienen auf jazz4ever records.


Frank Wingold

Frank Wingold

Frank Wingold

Frank Wingold lebt in Köln, wo er seit 1993 als Bandleader, Sideman und Komponist aktiv ist. Außerdem ist er Professor für Jazzgitarre am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück und Dozent am Prins Claus Conservatorium in Groningen/NL. Sein Trio `agog ́ gewann die `Dutch Jazz Competition ́ auf dem North Sea Jazz Festival. und den `Europe Jazz Contest ́ in Brüssel. Frank Wingold erhielt dort auch den `Preis für den besten Solisten ́. Er kombiniert klassische mit jazz- und rockorientierten Spieltechniken auf akustischen wie elektrischen Gitarren, um damit eine eigene Improvisations- und Kompositionssprache zu entwickeln. Einflüsse sind das klassische Gitarrenrepertoire des 20. und 21. Jahrhunderts, die Jazztradition und -moderne, die Rockgeschichte, elektronische Musik und Musiken osteuropäischer und orientalischer Kulturen.

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